Mechthilde Coigné

Mechthilde Coigné / DIE LINKE

Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss Frauen, Wirtschaft und Beschäftigung, Mitglied in der Verdingungskommission und der Betriebskommission TriWiCon, Aufsichtsratmitglied bei der Wiesbaden Congress&Marketing GmbH

Mechthilde Coigné wohnt in Mainz-Kostheim, ist berufstätig und Mutter eines nun mehr erwachsenen Sohns. Mit dieser Lebenssitution hängt auch ihr Einstieg in die Kommunalpolitik zusammen. Als 1993 die Kitagebühren massiv steigen sollten, waren auch Mechthilde und ihre Familie betroffen. Gemeinsam mit anderen Eltern gründete sie eine Initiative und sammelte mit dieser in sechs Wochen mehr als 12.000 Unterschriften. Am Ende wurde die Erhöhung nicht verhindert, doch blieben zumindest die Gebühren dann viele Jahre unverändert. Mechthilde blieb in der Kommunalpolitik aktiv und wurde Mitglied der Gewerkschaft ver.di, in verschiedenen örtlichen Vereinen, zum Beispiel im Heimatverein Kostheim, in der Volkshochschule AKK und im Förderkreis Gedenkstätte in AKK e.V. (als Co-Vorsitzende). Auch  überregionale Organisationen unterstützt sie durch Mitgliedschaft, wie attac, den Sozialverband VdK, die Informationsstelle Militarisierung (IMI) oder die DFG-VK. Wenn Mechthilde neben Beruf und Politik doch noch ein wenig Freizeit hat, geht sie gerne ins Museum oder besucht andere kulturelle Einrichtungen oder Kulturveranstaltungen. Im Herbst 2018 hat sie eine Frauen-AG ins Leben gerufen, die auf die männerdominierte Politik der Stadtregierung Einfluss nehmen möchte.

Aktuelle Themen
  • Personalpolitik in der Stadtverwaltung und in den städtischen Gesellschaften (Kampf gegen Mehrarbeit, Überlastung, Personalmangel, Tarifverweigerung bei der WJW u.a.)
  • Kampf gegen Diskriminierung von Frauen und Missachtung der Gleichstellung (z.B. bei der Besetzung von Aufsichtsratsmandaten und der hauptamtlichen Dezernate/Magistratsmitglieder und gegenüber Voten der Frauenbeauftragten)
  • Analyse der Situation von Frauen in Wiesbaden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern
Politischer Werdegang

1993: Mitbegründerin der Wiesbadener Elterninitiative „WIESEL”
1993: Anschluss an die Wähler*innengruppe Arbeitskreis Umwelt und Frieden AKK (AUF AKK) in Mainz-Kostheim
2001: Mitgründerin und Mitarbeit in der Rathausgruppe der Fraktion „Linke Liste“
2004: Übernahme eines Mandats im Ortsbeirat Mainz-Kostheim in der Fraktion der Wählergruppe AUF
2006-2011: Stadtverordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Linke Liste Wiesbaden
2006-2011: Mitglied im Ausschuss für Freizeit und Sport, im Ausschuss für Frauenangelegenheiten und im Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Völkerverständigung und Integration
2007: Eintritt in die Partei DIE LINKE. bei deren Gründung
2011: Wahl in den Magistrat als ehrenamtliches Magistratsmitglied (bis 2016)
2016: Wiederwahl zur Stadtverordneten

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