Hartmut Bohrer

Hartmut Bohrer / DIE LINKE

Fraktionsvorsitzender, Mitglied im Ausschuss für Schule, Kultur und Städtepartnerschaften, im Revisionsausschuss und im Ältestenausschuss, Mitglied im Ortsbeirat Mainz-Kastel und dessen stellvertretender Vorsitzender

Geboren ist Hartmut Bohrer am 5. Mai (wie Karl Marx, aber 135 Jahre später) in Mainz. Nach seinem Abitur am altsprachlichen Rabanus-Maurus- Gymnasium 1972 begann er ein Doppelstudium in Marburg. An dessen Ende stand ein I. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und ein Diplom in Psychologie. 1981 absolvierte er sein Referendariat und II. Staatsexamen in Darmstadt. Zwei Jahre später wurde er Lehrer an einem Gymnasium in Wiesbaden und übernahm mehrfach Vertretungsaufgaben in der Schulpsychologie, in die er schließlich 2003 wechselte. Zuletzt war er auch landesweit im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums tätig. In Mainz-Kastel, wo der Vater dreier erwachsener Kinder wohnt, ist er Mitglied in verschiedenen Vereinen, unter anderem Gründungsmitglied und Co-Vorsitzender des 1994 gegründeten Förderkreises Gedenkstätte in AKK. In den Ferienzeiten bereist er gerne andere Länder und Landschaften und „durchstreift“ die Kulturlandschaft. Museen, Filme, Theater und die Beschäftigung mit Geschichte, um daraus zu lernen, sind für ihn ein willkommener Ausgleich zum ehrenamtlichen Engagement in der Kommunalpolitik.

Aktuelle Themen
  • Sanierung und Neubau von Schulen
  • Förderung kultureller Vielfalt
  • Transparenz und demokratische Kontrolle
Politischer Werdegang

1969/70: Schülersprecher
1970: Mitglied des Streikkomitees eines dreitägigen Streiks von Mainzer Oberstufenschüler*innen
1973: Eintritt in die Gewerkschaft ÖTV (heute: ver.di)
1973-1975: Mitglied eines „Uniparlaments“ in der Fraktion des Marxistischen Studentenbunds, Eintritt in die DKP
(Hochschulgruppe Marburg)
1980-1981: Mitglied im Seminarrat und Personalrat, Personalratsvorsitzender für ca. 300 Lehrkräfte im
Vorbereitungsdienst und ihre Ausbilder*innen
1981/1982: Vertreter in einer Erwerbsloseninitiative der GEW
1984: Gründung der parteiunabhängigen ökologisch-sozial orientierten Wählergruppe Arbeitskreis Umwelt
und Frieden AKK (AUF AKK)
1985-2001: Mitglied im Ortsbeirat Mainz-Kastel für die Wählergruppe AUF (1985-1993 als Ein-Mann- Fraktion)
1993-1997: Stellvertretender Ortsbeiratsvorsitzender in Mainz-Kastel in einer dreiköpfigen AUF-Fraktion
1997-2001: Ortsvorsteher in Mainz-Kastel in einer fünfköpfigen AUF-Fraktion
2000: Mitbegründer der Linken Liste Wiesbaden
2001-2006: Ein-Mann- Fraktion im „Stadtparlament“ (Fraktion Linke Liste Wiesbaden)
2006: Wiederwahl ins Stadtparlament und Vorsitzender der mittlerweile dreiköpfigen Fraktion Linke Liste
2007: Eintritt in die Partei DIE LINKE. bei deren Gründung
2011: Wiederwahl in den Ortsbeirat Mainz-Kastel und Wiederwahl zum stellvertretenden Ortsbeiratsvorsitzenden
2011: Wiederwahl ins Stadtparlament und Vorsitzender einer fünfköpfigen Fraktion der LINKEN und PIRATEN
2016: Wiederwahl zum Stadtverordneten, erneuter Fraktionsvorsitz der jetzt sechsköpfigen LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden

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