WIVERTIS | In Zeiten geschlossener Türen muss die Telekommunikation funktionieren

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Eine Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden von Anfang Februar war Gegenstand des gestrigen Beteiligungsausschusses. Was die Stadtverordneten dann zu hören bekamen, war schon eine mittlere Katastrophe. Immerhin, drei von vier größeren Problemen des städtischen Telefonnetzes sind behoben und auch der letzte Fehler soll in Kürze der Vergangenheit angehören.

„Mir war es wichtig zu klären, inwieweit die Probleme in Verbindung stehen mit der Übernahme der WIVERTIS GmbH”, sagt Jörg Sobek, Fachsprecher der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion. „In Zeiten geschlossener Türen muss die Telekommunikation funktionieren.”

Aktuell ist die nun 100 %ige städtische Gesellschaft noch auf Unterstützung des ehemaligen Mitgesellschafters angewiesen. Zehn Personen sind hier – zumindest einstweilen – noch tätig. Allerdings gäbe es sechs unbesetzte Stellen. Der Homepage ist zu entnehmen, dass eine Nachwuchskraft für IT-Administrator/Systemadministrator, ein SAP-Basis-Administrator, ein Systemingenieur TK-Anlagen und VoIP (!) und ein Systemingenieur Firewall und IT-Security gesucht wird.

Bei der Neubesetzung der Geschäftsführung hatte sich Sobek irritiert gezeigt, dass die bereits 2019 beschlossene obligatorische Stellenausschreibung unterlassen wurde. Hierzu stellte der Stadtkämmerer klar, dass es sich um einen Ausnahmefall und nur um eine Interimsgeschäftsführung handele. Die Stelle werde in zwei Jahren neu ausgeschrieben. Unsere Fraktion wird notfalls daran erinnern.

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