Runder Tisch HSK endet ergebnislos!

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Der gesundheitspolitische Sprecher der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion, Ingo von Seemen,  zeigt sich enttäuscht über das gestrige Zusammentreffen der Helios Funktionäre mit den Parteien der Stadtverordnetenversammlung und kritisiert erneut die herrschende Intransparenz.

Nachdem 31 Kinderärzt*innen aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis in einer Stellungnahme erklärt haben, dass der Versorgungsauftrag an der HSK-Kinderklinik nicht mehr erfüllt werde, wurde ein Runder Tisch ins Leben gerufen, um die katastrophalen Zustände an den Kliniken sofort zu beenden.

„Leider aber blieb der Runde Tisch am Ende ergebnislos. Währen sich die Helios-Funktionäre bereits vorher mit Ministerienmitarbeiter*innen, dem Oberbürgermeister und den Kinderärzt*innen zu einem Gespräch getroffen hatten, blieb es für die Bürger*innenvertreter der Stadt sowie für Gewerkschaftsvertreter*innen nur eine Showveranstaltung. Es gab keine Diskussion, Kritik sowie Rückfragen wurden ignoriert“ stellt von Seemen fest.
Vor allem die Helios Geschäftsführerin Frau Hennek gab sich patzig und unkooperativ.

Helios wurde vorgeworfen, Anfragen der Stadtverordneten nicht zu beantworten, zudem wollten die Beteiligten des Runden Tisches wissen wie es sich mit den eingeräumten Fehlern verhält – Was waren die konkreten Fehler der Helios-Funktionäre? Was wurde daraus gelernt? Was genau soll nun verändert werden? All dies blieb – mal wieder – unbeantwortet.

„Erneut zeigt sich die aktuelle wie die vorherigen Geschäftsführungen der Helios-HSK nicht in der Lage, ein Krankenhaus von dieser Größe und Bedeutung zu leiten. Eine Verbesserung der Situation wird es mit einem privatisierten Klinikum nicht geben” ist sich Ingo von Seemen sicher.

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