PM-2020-11-01-CityBahn.pdf (0 Downloads)

 

Unter dem Motto „Mobilität für alle“ hat die LINKE&PIRATEN Rathausfraktion das Projekt einer CityBahn unterstützt. Dieses Ziel gibt sie auch ohne CityBahn nicht auf. Sie setzt auf den zügigen Ausbau der Aartalbahn, um die Innenstadt vom Durchgangsverkehr zu entlasten.

„Die Stadt von Staus und zunehmender Umweltbelastung, vor allem durch Stickoxide und Feinstaub zu entlasten, bleibt das Ziel einer Verkehrswende. Das heißt nach wie vor mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Aber auch für den zunehmenden Pendlerverkehr müssen Lösungen gefunden werden“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Hartmut Bohrer. Hier setzt die Fraktion L&P auf einen zügigen Ausbau der Aartalbahn, um die Innenstadt zu entlasten. „Die Aartalbahn könnte vom Taunus kommend über Dotzheim und Schierstein die am Rhein liegenden Stadtteile Wiesbadens anbinden und so auch für Pendler*innen aus dem Taunus Anschlüsse an die S-Bahn-Linien in Richtung Frankfurt und Mainz bieten. Dies wäre gewissermaßen ein zweiter Ring des ÖPNV und für die Pendler*innen aus den Taunusgemeinden ein Angebot, Zeit zu sparen und auf den PKW zu verzichten.“, meint Brigitte Forßbohm, planungspolitische Sprecherin der Fraktion L&P. Die Kapazitäten des ÖPNV in Wiesbaden zu erhöhen, sei nun zwar schwierig, aber möglich durch eine weitere Differenzierung des Bussystems.

Die Fraktion L&P bleibt bei ihrem Kurs auf eine attraktivere Gestaltung der Fahrpreise (z.B. nach dem „Wiener Modell“) und will die bisherige 365-Euro-Schüler-, Job–, und Seniorenkarte auf alle ausweiten. „Bezieher*innen von Leistungen nach SGB II und XII brauchen weitere Vergünstigungen mittels einer Sozialkarte und deren Kinder eine kostenlose Nutzung des ÖPNV“, ergänzt Ingo von Seemen, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion L&P.