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Wasser ist ein kostbares Gut. Daher ist ein gutes Wassermanagement unabdingbar, um verantwortungsvoll und nachhaltig mit dieser Ressource umzugehen. Aktuell beträgt der tägliche durchschnittliche Trinkwasserverbrauch je Einwohner in Deutschland 123 Liter. Der Klimawandel sorgt dafür, dass der Regen bei uns immer unregelmäßiger kommt. Mal ist es lange trocken. Dann kommt ein Starkregenereignis.

Das zeigt auch der steigende Aufwand für die Trinkwassergewinnung und die Kanalnutzung. Sorgsamer und sparsamer Wassergebrauch und die Nutzung von Regenwasser sind daher lohnende Maßnahmen. Insofern ist jede und jeder gefordert sein Verhalten zu überdenken – auch kommunale Verwaltungen.

Die Installation eines Wassersammlers ermöglicht Regenwasser für sanitäre Zwecke zu nutzen und senkt den Trinkwasserverbrauch. Für sanitäre Zwecke und Reinigungsarbeiten reicht fast immer die Wasserqualität aus einer gut gebauten und gewarteten Sammelanlage für Regenwasser. Das zeigen unisono Untersuchungen aus Berlin, Bremen und Hamburg.

Es bietet sich an, solche Systeme sukzessive in kommunalen Verwaltungsgebäuden, Schulen, Sporthallen etc. zu installieren. Die Installation kann nachträglich durchgeführt werden und trägt nachhaltig zur Wasserersparnis bei.

Das schont nicht nur die Umwelt, sondern minimiert auch die Wasserkosten.

 

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten:

  1. Bei welchen öffentlichen Gebäuden (wie z.B. kommunalen Verwaltungsgebäuden, Schulen, Sporthallen etc.) ist eine Installation von Regenwassernutzungsanlagen möglich?
  2. Mit welchen Kosten wäre eine Installation von Regenwassernutzungsanlagen zum Zwecke der sanitären Nutzung verbunden?
  3. Welches Potenzial könnte hinsichtlich der Wasserersparnis erzielt werden?