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In den letzten Jahrzehnten wurde das ganztägige Arbeiten an Schulen systematisch ausgeweitet. Dazu gehört auch das Angebot eines gesunden warmen Mittagessens. Die verordneten Hygienebedingungen erschweren die Umsetzung dieses notwendigen Angebots. Nicht zuletzt das Ziel von möglichst gleichen Bildungschancen erfordert aber die Sicherung und den Ausbau des ganztägigen Arbeitens an den Schulen und dabei auch die Möglichkeit der Einnahme einer warmen Mittagsmahlzeit in der Schule für alle Schülerinnen und Schüler sowie  Lehrerinnen und Lehrer, die dies wünschen bzw. für die dies die Organisation des Schulbetriebs erforderlich macht.

 

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat möge berichten, wie sich der Mensabetrieb an den Schulen seit Jahresbeginn 2020 entwickelt hat und welche Maßnahmen zur Sicherung und zum weiteren Ausbau bis Ende des nächsten Haushaltsjahrs 2021 vorgesehen sind. Von besonderem Interesse ist dabei, wie die Teilhabe im Sinne der gewünschten Bildungsgerechtigkeit geregelt wird bzw. künftig geregelt werden soll.

Insbesondere möge berichtet werden,

  • ob und wenn ja, an welchen Schulen der Mensabetrieb noch nicht wieder aufgenommen worden ist,
  • ob es „Ersatzleistungen“ wie „Lunchpakete“ gibt,
  • wie viele Schüler*innen aus dem Programm „Bildung und Teilhabe“ seit Jahresbeginn davon wie lange betroffen waren bzw. ggfs. jetzt noch sind, dass sie nicht wie gewünscht an einem Mittagessen teilnehmen konnten bzw. können,
  • ob im Falle der Ausgabe von „Lunchpaketen“ sichergestellt ist, dass das Angebot für Teilnehmende des Programms „Bildung und Teilhabe“ genutzt werden kann oder ob es dabei Probleme gibt,
  • wie bei künftigen Schulschließungen bzw. eingeschränktem Präsenzunterricht hinsichtlich der Teilnahme am Programm „Bildung und Teilhabe“ mit der Ausgabe von Mittagessen verfahren werden soll.