058-20-09-02-A-Alleinarbeit-im-Nachtdienst-HSK.pdf (6 Downloads)

Am 15.08.2020 berichtete der Wiesbadener Kurier in einem Zeitungsartikel „Die Arbeitsverdichtung ist immens“ über die zunehmend desaströsen Arbeitszustände in den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden. Der Betriebsrat bestätigte auf Nachfrage der Zeitung deren Recherchen. Die HSK-Geschäftsführung dementiert und verharmlost hingegen die Belastungen des Personals. Unter anderem wurde die Geschäftsführung zitiert, dass nur „vereinzelt“ noch Alleinarbeit im Nachtdienst stattfinden würde und eine Pausenablösung vorgesehen sei. Der zur Entlastung vorgesehene Ausfallpool bestehe aus 28 Vollkräften und solle weiter ausgebaut werden.

 

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten:

  1. Auf wie vielen Stationen findet derzeit noch Alleinarbeit im Nachtdienst statt? Wie viele Stationen gibt es insgesamt?
  2. Wie sieht das Pausenablösungskonzept an den HSK aus? In wie vielen Nachtdiensten konnte 2019 und im 1. Halbjahr 2020 eine adäquate Pausenablösung stattfinden, und in wie vielen war dies nicht der Fall?
  3. Gibt es eine Evaluation zum Pausenablösungskonzept? Wenn ja, was ist das Ergebnis dieser?
  4. Was ist der „Pflege-Qualifikationsmix“ im Ausfallpool? Bitte zahlenmäßig genau aufgeschlüsselt berichten. D.h. wie viele von den genannten 28 Vollkräften besitzen die Berufsqualifikation als Gesundheits- und Krankenpfleger*in, Krankenschwester bzw. -pfleger und Krankenpflegehelfer*in?