054-20-03-17-A-geflüchtete-frauen-final.pdf (4 Downloads)

Auf Veranstaltungen zum diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März wurde mehrfach auch die besondere Situation geflüchteter Frauen thematisiert, dabei auch die Situation geflüchteter Frauen in Wiesbaden. Neben der weiterhin problematischen Situation der Unterbringung von Frauen bzw. überhaupt von Geflüchteten, in so genannten „Gemeinschaftsunterkünften“ kam zur Sprache, dass Kurse zum Erwerb der deutschen Sprache nicht besucht werden können, da zu wenige Kurse angeboten werden und keine ausreichenden Angebote der Kinderbetreuung vorhanden sind; denn die Aufgabe der Kinderbetreuung wird – wie überhaupt – immer noch überwiegend von den Müttern erwartet.

Außerdem wurde beklagt, dass die Möglichkeiten frauenspezifischer psychologischer Beratung bzw. Psychotherapie unzureichend sind.

 

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat möge berichten, wie die Situation der seitens der Stadt untergebrachten und betreuten geflüchteten Frauen ist. Insbesondere soll dargelegt werden, wie die Situation hinsichtlich der Möglichkeit der Teilnahme an Deutschkursen ist.

Das Angebot an Deutschkursen, speziell für Frauen und insbesondere für Mütter, sollte ausgeweitet werden. Die Kinderbetreuung während der Kursteilnahme soll abgesichert werden.

Der Magistrat möge darstellen, welche zusätzlichen Ressourcen hierfür erforderlich sind, wie eine Finanzierung dieser Maßnahmen möglich ist und Auskunft zur zeitlichen Umsetzung geben.

Entsprechend soll die Situation bei der psychologischen Beratung und Therapie von geflüchteten Frauen und den hier erforderlichen Maßnahmen dargestellt werden.