001-19-12-12-A-Kinderfreundliche-Kommune_final.pdf (2 Downloads)

Für Städte besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit, sich an einem Zertifizierungsverfahren als „Kinderfreundliche Kommune“ zu beteiligen. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, die UN-Kinder­rechtskonvention auf lokaler Ebene umzusetzen. Mit der Teilnahme an dem dazugehörigen Zertifizierungsverfahren verpflichten sich die Kommunen, die Rechte der Kinder aus der UN-Kinderrechtskonvention in ihrer Stadt umzusetzen. Hierbei sollen insbesondere vier Schwerpunkte berücksichtigt werden: (siehe: Kinderfreundliche Kommunen: Gute Praxis in Kinderfreundlichen Kommunen)

  1. Der Vorrang des Kindeswohls in allen kommunalen Handlungsfeldern
  2. Die Schaffung von kinderfreundlichen Rahmenbedingungen
  3. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
  4. Die Verbreitung von Informationen über Kinderrechte

Die Initiative begleitet die Kommunen bei der Entwicklung eines kinderfreundlichen Aktionsplanes, der zur Verleihung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“ führt.

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge deshalb beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, sich für die Aufnahme beim Projekt „Kinderfreundliche Kommune“, der gemeinsamen Initiative von UNICEF Deutschland und des Deutschen Kinderhilfswerks e.V., zu bewerben.