055-19-12-04-A-Reinigungsdienstleistungen_v3.pdf (40 Downloads)

In den von der Stadt und stadteigenen Gesellschaften genutzten Gebäuden sind tagtäglich Reinigungsleistungen erforderlich, die einen jährlichen Kostenumfang in siebenstelliger Euro-Höhe haben. Ein erheblicher, wachsender Teil dieser Reinigungsleistungen wird schon seit Jahren von fremden Dienstleistern erbracht. Entsprechend werden wiederkehrend Vergabeverfahren für diese durchgeführt.

Problematisch bei diesen Vergaben ist u.a., dass seitens der Stadt nur bedingt überprüft werden kann, ob durch die Auftragsnehmer die gesetzlichen und tariflichen Regelungen eingehalten werden. Auch ist der Einsatz des Reinigungspersonals von hoher Fluktuation gekennzeichnet.

 

Der Ausschuss wolle deshalb beschließen:

Der Magistrat möge in Form einer Übersicht berichten über die bestehenden Verträge mit Reinigungsfirmen – jeweils hinsichtlich Orte und Umfang der vereinbarten Leistungen, Dauer der Verträge, Kündigungsfristen und Kosten für die zu erbringenden Leistungen.

Entsprechende Angaben mögen gemacht werden hinsichtlich der Reinigungsleistungen, die durch städtische Bedienstete betrachtet werden.

Auch auf dieser Grundlage soll eine Aussage getroffen werden, ob bzw. in welchem Umfang bisher durch Fremdfirmen erbrachte Leistungen künftig durch zu gewinnendes städtisches Personal übernommen werden könnten.

Gerade bei der Reinigung in Schulen wäre es wünschenswert, dass die Reinigungskräfte als Teil der Schulgemeinde verstanden werden könnten und deren Dienstleistung eine größere Wertschätzung durch die Schülerinnen und Schüler erfahren würde.