Die Mitarbeiter*innen der WJW endlich nach Tarif bezahlen!

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Die finanz- und wirtschaftspolitische Sprecherin der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Mechthilde Coigné kämpft weiterhin an der Seite der Beschäftigten und fordert umgehend eine tarifliche Entlohnung der engagierten Belegschaft der WJW sowie eine faire Anpassung der Auszubildendenvergütung

Forderung nach einer Bezahlung nach Tarif

Unsere Fraktion unterstützt als einzige Fraktion mit Nachdruck die Mitarbeiter*innen mit der berechtigten Forderung einer Bezahlung nach Tarif. Es ist wirklich skandalös, dass es nicht selbstverständlich in dieser Stadt ist, dass sich alle Fraktionen konsequent für eine faire Entlohnung einsetzen“ so Coigné. Angesichts der anhaltend ausgesprochen guten Haushaltslage mit einem absehbar neuen Rekord bei den Rücklagen ist dies finanziell auch kein Problem.

Der  Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom September 2018, die Mitarbeiter*innen der WJW endlich nach Tarif zu bezahlen, ist noch immer nicht umgesetzt: „Auf unsere Initiative hin wurde der Antrag zur „Anhebung der Vergütung der WJW auf die im TVöD festgelegte Vergütung“ im Juni 2018 im Ausschuss beschlossen und in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause am 27. Juni 2019 forderten wir erneut, dass der Magistrat umgehend dafür Sorge trage möge, dass die Beschäftigten bei der WJW für ihre Tätigkeit analog dem TVöD entlohnt werden”, ruft Coigné in Erinnerung.

„ Die WJW braucht zur Neustrukturierung Geld aus dem städtischen Haushalt, dazu gehört auch Geld zur leistungsgerechten Bezahlung der Beschäftigten. An der Schieflage der städtischen WJW sind nicht die dort Beschäftigten schuld, sondern die Misswirtschaft der etablierten Unternehmensführungen in der Vergangenheit. Es ist nicht hinzunehmen, die Hoffnungen der Belegschaft erneut zu zerschlagen und diese weiterhin hinzuhalten. Es ist auch nicht redlich, alleine den langjährigen Geschäftsführer für die Fehler verantwortlich zu erklären. Jahrelang haben CDU, SPD, GRÜNE und FDP in den Aufsichtsgremien diese geduldet.

Das WJW-Aufsichtsratsmitglied Ingo von Seemen, sozialpolitischer Sprecher der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion, zeigt sich fassungslos über die Stadtpolitik: „Es ist wirklich eine Frage der Glaubwürdigkeit. Es kann doch nicht sein, dass Beschlüsse einfach nicht umgesetzt werden! So behandelt man seine Mitarbeiter*innen nicht! Sie sind immerhin ‚das größte Kapital‘ der WJW!“

Ausbildungsvergütungen müssen endlich deutlich über den Mindestsatz angehoben werden

„Auch die Arbeit der Auszubildenden trägt zur Wertschöpfung in der WJW bei. Eine Anpassung auch ihrer Vergütungen ist ebenfalls überfällig. Für die Neustrukturierung der WJW wird die Mitarbeit aller motivierten und qualifizierten Betriebsangehörigen benötigt. Sie dürfen nicht durch die Rathausmehrheit vergrault werden”, betont Coigné.

 

 

Bisherige Pressemitteilungen der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden

Sofortige Umsetzung des Beschlusses: Gute Arbeit verlangt gute Bezahlung!

Offener Brief an die Mitarbeiter*innen der WJW