Dramatischer Notstand an den HSK lässt sich nicht verschleiern

PM-2019-09-29-HSK-Augenwischerei-L&P.pdf (5 Downloads)

Der sozialpolitische Sprecher der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Ingo von Seemen hält nichts von der Augenwischerei von Helios und bezieht sich dabei auf die Aussagen der Sprecherin der HSK im Wiesbadener Tagblatt. Der dramatische Notstand an der Klinik lässt sich nicht verdecken

„Von einer Bettenanzahl von ehemals 1000 sind nur noch 600-700 übrig. Der Personalmangel an den HSK ist nicht mehr ausschließlich im Pflegesektor zu verorten, sondern hat sich mittlerweile auf das Ärztepersonal ausgeweitet. Das ging sogar so weit, dass die Intensivstation sowie die Überwachungsstadtion (B12) teilweise geschlossen werden mussten! Außerdem waren über einen langen Zeitraum Stationen aufgrund des Mangels an Pflegepersonals geschlossen, zudem werden zurzeit weiterhin Betten verringert um Überstunden abzubauen.“

Das unter der Leitung von Rhön gegründete Zentrum für seltene Erkrankung ist bereits länger geschlossen. Die Kinderklinik hat nur noch die Hälfte der Kapazität im Vergleich zu 2014.

„Das sind Tatsachen, die den offiziellen und geschönten Aussagen der Klinikfunktionäre widersprechen. Wir fordern seitens der Stadt eine objektive und klare Aufklärung dieser Situation. Die HSK als Maximalversorger müssen die Versorgung der Wiesbadener Bürger*innen gewährleisten können. Es zeigt sich wieder einmal mehr, ein Krankenhaus ist kein Unternehmen und Profite gefährden die Gesundheit!“
Vor diesem Hintergrund schätzen wir das großartige Engagement der Belegschaft, die dem Anspruch, Krankenhaus der Maximalversorgung zu sein, bestmöglich gerecht wird.