Räumliche Perspektive der Kreativfabrik (KREA) muss zügig geklärt werden.

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Die LINKE&PIRATEN Rathausfraktion hat für die nächste Sitzung des Kulturausschusses am 18. Juni 2019 (17.30 Uhr, Raum 318 im Rathaus) einen Antrag* mit dem Ziel gestellt, die räumliche Perspektive für die Kreativfabrik zu klären und damit die Existenz dieser wichtigen Kultureinrichtung zu sichern.

Am 30.6.2021 läuft der Erbbaurechtsvertrag der Fleischer-Einkauf Mainz/Wiesbaden eG mit der Stadt hinsichtlich des von der eG an die Kreativfabrik überlassenen Gebäudes aus und es besteht seitens der eG keine Absicht, den Erbbaurechtsvertrag zu verlängern, da er für den ursprünglich vorgesehenen Zweck nicht mehr erforderlich ist. Es sei seitens der eG beabsichtigt, die Immobilie bereits „bis zum Ende des dritten Quartals 2019 zu veräußern”.

Der Vorsitzende und kulturpolitische Sprecher der L&P-Fraktion Hartmut Bohrer sieht die Landeshauptstadt nun in der Pflicht: „Es ist sehr verständlich, dass die Kreativfabrik, die seit 2002 in unmittelbarer Nähe zum Schlachthof und jetzt als eine der wichtigen Kultureinrichtungen am Kulturpark ein unverzichtbares Angebot erbringt, die Frage der zukünftigen Nutzung der Räume alsbald geklärt haben möchte. Mit der Stadtverwaltung, konkret dem Amt für Liegenschaften, gab es bereits eine Kommunikation in dieser Angelegenheit, ohne dass es ein zufrieden stellendes Ergebnis gibt.“

„Wir wollen einen Sachstandsbericht des Magistrats und wollen, dass Räume und damit Existenz der wichtigen Kultureinrichtung Kreativfabrik gesichert werden. Wir erwarten kurzfristig Mitteilung, welche Lösung der Magistrat vorschlägt und wie er diese umsetzen will.“ erklärt Bohrer.