057-19-06-18-A-Perspektive-der-Kreativfabrik-KREA.pdf (5 Downloads)

Aus einem Brief der Kreativfabrik an die kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Rathausfraktionen geht hervor, dass zum 30.6.2021 der Erbbaurechtsvertrag der Fleischer-Einkauf Mainz/Wiesbaden eG mit der Stadt hinsichtlich des von der eG an die Kreativfabrik überlassenen Gebäudes ausläuft und seitens der eG keine Absicht besteht, den Erbbaurechts­vertrag zu verlängern, da er für den ursprünglich vorgesehenen Zweck nicht mehr erforderlich ist. Es sei seitens der eG beabsichtigt, die Immobilie bereits „bis zum Ende des dritten Quartals 2019 zu veräußern”.

Es ist sehr verständlich, dass die Kreativfabrik, die seit 2002 in unmittelbarer Nähe zum Schlachthof und jetzt als eine der wichtigen Kultureinrichtungen am Kulturpark ein unverzicht­bares Angebot erbringt, die Frage der zukünftigen Nutzung der Räume alsbald geklärt haben möchte. Mit der Stadtverwaltung, konkret dem Amt für Liegenschaften, gab es bereits eine Kommunikation in dieser Angelegenheit, ohne dass es ein zufrieden stellendes Ergebnis gibt.

 

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat möge in der Angelegenheit „Perspektive der Kreativfabrik hinsichtlich der von der Fleischer-Einkauf Mainz/Wiesbaden eG zur Verfügung gestellten Räume” einen Sachstandsbe­richt geben.

Der Ausschuss sieht die Notwendigkeit, dass der Magistrat mit dem Ziel aktiv wird, die Räum­lichkeiten und damit die Existenz der wichtigen Kultureinrichtung Kreativfabrik zu sichern.

Der Ausschuss erwartet kurzfristig Mitteilung darüber, welche Lösung der Magistrat vorschlägt und wie er diese umsetzen will.