054-19-06-18-A-sachstandsbericht-mehrarbeit-final.pdf (7 Downloads)

Durch die aktuelle Berichterstattung über Überlastungsanzeigen wurde deutlich, dass Mehrarbeit in verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung ein Problem ist. Auch in anderen Zusammenhängen wurde immer wieder erwähnt, dass Personen in Leitungsfunktionen erhebliche Mehrarbeit leisten und es nicht klar ist, ob diese (jemals) zeitlich ausgeglichen werden können. Hinsichtlich der Mehrarbeit im Bereich der Berufsfeuerwehr wurden genaue Angaben mit Stand 1.1.19 gemacht, dass in diesem Bereich durchgängig in erheblichem Maße Mehrarbeit geleistet wird. Das Problem ist nicht neu, sondern ist seit Jahren Thema, ohne dass es gelöst wurde.

 

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat möge schriftlich Bericht erstatten über den Stand der nicht ausgeglichenen Mehrarbeit in den verschiedenen Fachämter und Eigenbetrieben, differenziert nach Organisationseinheiten und ggfs. besonderen Funktionsstellen zum Stichtag 30. Juni 2919.

Der Magistrat möge darlegen, bis zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Maßnahmen er die hohe Anzahl unausgeglichener Mehrarbeit abbauen will.

Insbesondere möge dargelegt werden, in welchen Bereichen zusätzliche Planstellen geschaffen werden müssen und ob hier besondere Maßnahmen zur Personalgewinnung erforderlich sind. Dabei soll auch die altersmäßige Zusammensetzung und die Einrichtung von ausreichend Ausbildungsplätzen thematisiert werden.

Der Ausschuss erwartet die Berichterstattung zur ersten Ausschusssitzung nach der Sommerpause, damit die Ergebnisse der Beratung auch in die Beratung des Haushaltsplanentwurfs für die Jahre 2020/21 und den Stellenplanentwurf Eingang finden können.

Ergebnis: der Antrag wurde unter Verweis auf den Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 6.7.2016 in diesen Ausschuss überwiesen.