Frauenquote in Gremien

PM-2019-04-15-frauenquote-in-gremien-LP.pdf (4 Downloads)

„Der Bericht zur Frauenquote im Wiesbadener Tagblatt und Wiesbadener Kurier vom 15. April 2019 entspricht hinsichtlich der Frauenquote bei der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion nicht den Tatsachen. Unsere Fraktion besteht aus drei Frauen und drei Männer. In der Fraktion sind also exakt 50 % Frauen”, stellt die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Mechthilde Coigné fest.

In Aufsichtsräten wird die Fraktion L&P in acht Fällen von einer Frau, in sieben Fällen von einem Mann vertreten. Und in den vier Betriebskommissionen werden alle Mandate der Fraktion L&P durch Frauen wahrgenommen. Das ergibt in der Summe bei den Aufsichtsgremien für die Fraktion L&P einen Frauenanteil von 63,2%, einen Männeranteil von 36,8%. Bei den drei Magistrationskommissionen ist der Frauenanteil bei der Fraktion L&P übrigens 2/3.

„Damit erfüllt unsere Fraktion sowohl die Vorgaben der freiwilligen Selbstverpflichtung des Stadtparlaments als auch die Forderung nach dem Hessischen Gleichstellungsgesetz (HGlG) in vorbildlicher Art und Weise. Wir sind stolz darauf, dass es uns als kleiner Fraktion mit wenigen Mandaten in Aufsichtsräten und Betriebskommissionen gelingt, die Frauenquote zu erfüllen, und appellieren an die größeren Fraktionen, die Vorgaben zur Frauenquote ebenfalls einzuhalten.”

Am Ergebnis 0% Frauenquote im neu zu besetzenden Aufsichtsrat der VMW Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden GmbH, wie auch bei den im Artikel erwähnten Aufsichtsräten bei der ESWE VerkehrsGmbH und der KMW AG, kann die Fraktion L&P nichts ändern, da sie in diesen Aufsichtsräten leider gar nicht vertreten ist. Die Fraktion L&P ist z. B. aber gerne bereit, eines der zehn Wiesbadener Mandate bei der VMW GmbH wahrzunehmen und dorthin eine sachkundige Frau zu entsenden.