009-19-03-21-TO-FrSp-mit-Anlagen_.pdf (1 Download)

Bürgerfragestunde

– Vor Eintritt in die Tagesordnung findet eine Bürgerfragestunde statt –

 

Tagesordnung I

 

1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 31.01.2019

 

2. 19-A-09-0003     ANLAGE

Sachstandsbericht über die Ergebnisse zur Ausschreibung des Generalplaners Sportpark Rheinhöhe

– Beschluss Nr. 1 (Ziffer 2) des Ausschusses für Freizeit und Sport vom 31.01.2019 –

– E-Mail Stv. Küpper vom 31.01.2019 –

 

3. 19-A-09-0002

Vorstellung der Planungen Umbau des Hartplatzes in einen Naturrasenplatz durch den Verein TuS 05 Kostheim e.V.

 

4. 19-F-02-0001

Repräsentationsveranstaltungen

– Antrag der CDU-Rathausfraktion vom 12.03.2019 –

 

Anfang Februar war Wiesbaden wieder einmal Schauplatz für den Ball des Sports. Etwa 2000 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik kamen nach Wiesbaden ins RheinMain CongressCenter. Auch das mediale Echo einer solchen Veranstaltung ist sehr groß, eine bundesweite Berichterstattung ist garantiert.

Im Vorfeld des diesjährigen Ball des Sports hatte Oberbürgermeister Gerich u.a. in einem Gespräch mit Radio FFH auf die Vorteile hingewiesen, die für Wiesbaden durch die Ausrichtung des Balls des Sports entstünden, zum Beispiel sei der Ball des Sports Umsatzmotor für Hotels und Gastronomie in der Stadt.

Der Ball des Sports wird – wie der City Biathlon auch – von der Stadt gefördert. Zurzeit sind solche Veranstaltungen im Bereich des Sports, also im Dezernat I, angesiedelt. Die Zuordnung zum Bereich Sport wird von Seiten der Sportvereine teilweise massiv kritisiert mit dem Argument, das Geld komme nicht dem Sport als solchem, sondern Werbemaßnahmen zugute.

 

Der Ausschuss möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu berichten, wie Wiesbaden vom Ball des Sports profitiert, worin die Synergieeffekte genau bestehen (z.B. Übernachtungszahlen), auf welche Bereiche sie sich aufgliedern und inwieweit sie ggf. messbar sind; wenn ja, dann finanziell aufschlüsseln;
  2. zu prüfen und zu berichten, ob Großveranstaltungen wie der Ball des Sport oder der City Biathlon, die vordringlich dem Stadtmarketing dienen, nicht als Sport-, sondern als Repräsentationsveranstaltungen einzustufen wären;
  3. falls dies so gesehen wird, die Unterstützung seitens der Stadt dem Marketingbudget zuzuordnen; dies ist dann bei der Haushaltsaufstellung entsprechend zu berücksichtigen.

 

5. 19-F-29-0001

Plastikverschmutzung durch Gummigranulat stoppen

– Antrag der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen vom 13.03.2019 –

 

Gummigranulat ist nach wie vor das gängige Füllmaterial für Kunstrasenflächen.

Durch Wind und Regen aber auch über die Fußballschuhe etc. jedoch wird dieses Gummigranulat aus dem Kunstrasen in der Umwelt verteilt und gelangt über die Klärwerke auch in Bäche und Flüsse wie den Rhein.

Das Gummigranulat zerfällt dort zu Mikroplastik und stellt damit einen nicht zu vernachlässigenden Anteil der Plastikverschmutzung dar. Pro Fußballplatz werden bis zu 100 Tonnen von diesem Granulat aufgebracht. Durch den Abtrag wird jedes Jahr eine beachtliche Menge an Mikroplastik aus dem Kunstrasen in die Umwelt abgegeben und muss auf dem Platz jährlich erneut aufgebracht werden.

Eine Alternative zum Kunststoffgranulat ist Quarzsand, der die Bespielbarkeit der Plätze nicht beeinträchtigt. Wiesbaden sollte daher dem Beispiel Hamburgs folgen und sich in Zukunft für die Verwendung des umweltverträglicheren Quarzsands als Kunstrasenfüllung entscheiden.

 

Der Ausschuss möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

  1. darauf zu achten, dass bei der Sanierung und dem Neubau von Kunstrasenplätzen möglichst Quarzsand verwendet wird,
  2. zu prüfen, dass für den Fall, das auf Gummigranulat nicht verzichtet werden kann, geeignete (Sand-) Filteranlagen auf diesen Sportplätzen verbaut werden können.

 

6. 19-F-08-0022

Freier Eintritt ins Schwimmbad für Kinder und Jugendliche

– Antrag der Fraktion Linke&Piraten vom 13.03.2019 –

 

Wiesbaden verfügt auch unter dem Gesichtspunkt der Daseinsvorsorge über eine differenzierte Bäderlandschaft. In der Stadt leben ca. 50.000 Kinder und Jugendliche im Alter unter 18 Jahren. (Wiesbadener Stadtanalysen, Vorausberechnung der Wiesbadener Bevölkerung und Haushalte bis 2035). Ein freier Eintritt ins Schwimmbad für Kinder und Jugendliche würde mehr gesellschaftliche und sportliche Teilhabe ermöglichen, denn die Schwimmbäder sind vor allem in den Sommermonaten und in Ferienzeiten ein wichtiger Ort sportlicher Freizeitaktivität. Kinder und Jugendliche, die sich den Besuch nicht leisten können, werden hiervon ausgeschlossen. Auch vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl von jungen Nichtschwimmer*innen muss die Stadt ein Interesse daran haben, allen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Schwimmbädern zu gewähren, um das Schwimmen und das Schwimmenlernen zu fördern.

Gerade für Familien mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten wäre der kostenlose Eintritt für Kinder ein Anreiz, mehr Freizeit im Schwimmbad zu verbringen und so zu einer größeren Auslastung der Einrichtungen beizutragen. Eine größere Anzahl von zahlenden erwachsenen Begleitpersonen könnte zur Kompensation des freien Eintritts für Kinder und Jugendliche beitragen.

 

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dem Ausschuss für Freizeit und Sport zu berichten,

  • wie viele Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Wiesbaden leben, die von einem freien Eintritt in die Schwimmbäder profitieren könnten,
  • wie viele Kinder unter 7 Jahren in Wiesbaden leben, die nur in Begleitung Erwachsener die Schwimmbäder besuchen,
  • welche Möglichkeiten es gibt, Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres (analog der Regelung der Stadt Frankfurt am Main) kostenlosen Eintritt in die städtischen Schwimmbäder zu gewähren.

 

7. 19-F-20-0006

Vorstellung des Fachgutachtens „Freizeit und Erholung“

– Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen vom 13.03.2019 –

 

Im vergangenen Ausschuss am 31. Januar 2019 wurde das Fachgutachten „Freizeit und Erholung“ als Teiluntersuchung zum Landschaftsplan der Landeshauptstadt Wiesbaden einstimmig zur Kenntnis genommen. Dieses Gutachten ist sehr umfassend und reich an Informationen, so dass es sinnvoll ist, einige Aspekte genauer zu betrachten.

 

Der Ausschuss möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten:

  1. welche die Ortsteile mit den größten Defiziten an Parks, Sport- und Spielplätzen sind,
  2. welche die wesentlichen Bereiche mit Nutzungskonflikten sind und welche Lösungsansätzen sich abzeichnen,
  3. welche Schlussfolgerungen der Magistrat für die Stadtplanung im Bereich Freizeit und Erholung zieht.

 

Des Weiteren bitten wir den Magistrat,

  1. um eine Aufstellung der bereits geplanten Verbesserungen, beispielsweise bei der Sanierung von Spielplätzen und Sportanlagen und den bereits festgestellten Defiziten,
  2. um eine Einschätzung der anfallenden Kosten für den nächsten Haushalt,
  3. um Auskunft, wie die Teiluntersuchung in die künftige Stadtentwicklung eingebunden werden soll und wie sichergestellt werden kann, dass die festgestellten Defizite in Parks, Sport- und Spielplätzen langfristig behoben werden.

 

8. 19-V-36-0001     DL 09/19-8, 05/19-10 , 03/19-7

Fachgutachten „Freizeit und Erholung” als Teiluntersuchung zum Landschaftsplan

 

9. 19-A-09-0001     ANLAGE

Neubau und Sanierung von Kunstrasenplätzen in Wiesbaden

– Sachstand der Verwaltung –

– Beschluss Nr. 3 des Ausschusses für Freizeit und Sport vom 31.01.2019 –

 

10. Verschiedenes

 

Tagesordnung II

 

1. 18-F-08-0063     ANLAGE

Für rücksichtsvolles Verhalten im Stadtwald sensibilisieren

– Bericht des Dezernates V vom 19.02.2019 –

 

2. 18-F-21-0050     ANLAGE

Sachstand Basketballanlagen

– Bericht des Dezernates I vom 28.01.2019 –

 

3. 19-V-20-0002     DL 07/19-5

Investitionscontrolling 4. Quartal 2018

 

4. 19-V-51-0001     DL 09/19-13

Wiesbadener Handlungsprogramm „Jugend ermöglichen”