Nach rasantem Abbau von Personal und medizinisch/pflegerischen Leistungen kommt nun das böse Erwachen!

Der sozialpolitische Sprecher der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion, Ingo von Seemen, kritisiert scharf die Profit- und Einsparungsmentalität der privatisierten HSK. Jetzt schlagen auch Wiesbadener Kinderärzte Alarm.

„Die Klinik gehört umgehend wieder zurück in die Hände der Stadt! Bei der einst renommierten Klinik mehren sich nun die Missstände. Im Gesundheitsbereich darf nicht auf Profit gearbeitet werden, das zeigt sich aktuell wieder deutlich“ so der Stadtverordnete.

Lockangebote nur oberflächlich!

Die Vertreter der HSK versuchen nun oberflächlich die anhaltende Kritik des selbstverschuldeten Personalmangels zur entkräften, indem sie eine Entlohnung nach Tarif oder auch mit guten Weiterbildungsmöglichkeiten werben. Während die Entlohnung nach Tarif eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wie in anderen Kliniken auch, sind Weiterbildungsmöglichkeiten ja wohl ironisch, wenn die Personaldecke so dünn ist, dass kaum einmal die Teilnahme an gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtschulungen möglich ist!

Klinik gehört vollständig zurück in die Verantwortung der Stadt!

„Man kann eine Klinik nicht kaputtsparen und dann, wenn es aber um die Übernahme von Verantwortung geht, die Stadt Wiesbaden nach Belieben einsetzen. Ein Jobticket als Lockmittel für Personal, so wünschen es sich die Helios-Vertreter, das soll dann natürlich die Landeshauptstadt zahlen! Es gibt nur einen Ausweg aus dieser Situation: Wir brauchen Investitionen! Wir brauchen eine Gesundheitsvorsorge in Verantwortung der Stadt, die nicht auf Profit aus ist, sondern auf das Wohl ihrer Bürger!“