051-18-08-21-A-Nilgänse_final.pdf (29 Downloads)

Wie man der Presse entnehmen konnte, wird derzeit die Bejagung von Nilgänsen in Wiesbaden gefordert, weil eine Gesundheitsgefährdung durch deren Exkremente nicht ausgeschlossen werden könne.

Da nach der Antwort der staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland auf eine diesbezügliche Anfrage 2017 „von keiner Gefährdung bezüglich Erkrankung auszugehen“ sei, kann allenfalls von einer Belästigung durch Nilgänse ausgegangen werden, die keine rigorosen Maßnahmen wie eine Tötung der Tiere erforderlich machen. Deren Fernhalten von Schwimmbädern und sonstigen Badegewässern erscheint völlig ausreichend. Dazu bieten sich Anpflanzungen von Schilf und hohem Gras an, das von Nilgänsen natürlicherweise gemieden wird.

 

Der Ausschuss möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu veranlassen, dass hohes Gras und Schilf an ausgesuchten Badegewässern und z.B. am Warmen Damm angepflanzt wird, um zu überprüfen, ob Nilgänse durch solche Maßnahmen ferngehalten werden können.
  2. In einem Jahr zu berichten, welche Erfahrungen mit dieser Maßnahme gemacht worden sind.