Dicke Luft – endlich umsteuern!

An der Ringkirche und an der Schiersteiner Straße werden die NO2 Grenzwerte deutlich überschritten. Damit gehören sie zu den schmutzigsten Straßen Hessens. Aglaja Beyes, Umweltpolitische Sprecherin der L&P Fraktion, meint: „Die Gesundheit der Menschen ist wichtiger als die Profite der Autoindustrie.“

„Jedes Jahr sterben auch in unserer Stadt Menschen vorzeitig an den Folgen der extrem hohen NO2-Belastung. Es ist höchste Zeit umzusteuern”, so Aglaja Beyes, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion L&P. E-Mobilität müsse endlich ernsthaft gefördert werden. Das gelte ganz besonders auch für E-Bikes. Innerstädtisch sollten das Fahrrad und der ÖPNV den Vorzug vor dem Auto erhalten. Dazu braucht es gute und sichere Radwege, sowie einen günstigen, emissionsfreien ÖPNV. Denn die Verkehrsbelastung durch den Autoverkehr in Wiesbaden geht stark zu lasten der Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt

ÖPNV kostengünstig gestalten –  Pendeln ohne Auto attraktiver machen

„Der ÖPNV in Wiesbaden ist viel zu teuer.  Hier muss an der Preisschraube gedreht werden. Aber ausnahmsweise Mal nach unten, nicht nach oben. Dann würden auch viele Menschen das Auto stehen lassen und mit dem Bus zur Arbeit fahren.“ ist sich Aglaja Beyes sicher. Um die Stickoxid- und Feinstaubbelastung zu senken, muss an mehreren Stellschrauben gedreht werden. Dazu gehört der Ausbau von Fahrradwegen, eine wohnortnahe Versorgung, der Ausbau des ÖPNV durch eine Citybahn und die Aktivierung der Aartalbahn. Es braucht außerdem bessere Zubringer-Verbindungen, sowie mehr Park & Ride Parkplätze. „Die Stadt kann nicht verhindern, dass viele Menschen täglich einpendeln. Aber sie kann es möglichst attraktiv machen, dafür nicht das Auto zu verwenden. Das schont die Umwelt und fördert die Gesundheit”, so Aglaja Beyes abschließend.

Aglaja Beyes
Umweltpolitische Sprecherin LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden.

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