057-17-05-04-A-Stiefkind-Bildung-final.pdf (143 Downloads)

Mit einem Investitionsstau von schätzungsweise 500 Millionen Euro bei der Sanierung von Schulen und der Schaffung von zusätzlichen Räumen und neuen Schulen, insbesondere unter Berücksichtigung des  kontinuierlichen Bevölkerungszuwachses hat die Landeshauptstadt Wiesbaden einen erheblichen Entwicklungsbedarf.

Mit der stetigen Zunahme von Studierenden an der Hochschule Rhein-Main und anderen Hochschulen in der Stadt gewinnt die Landeshauptstadt Wiesbaden eine wachsende Bedeutung als Hochschulstandort.

Zahlreiche Bildungseinrichtungen sind in der Landeshauptstadt Wiesbaden beheimatet. Diese – wie zum Beispiel die Volkshochschule Wiesbaden und die Volksbildungswerke in den Stadtteilen – haben eine große Bedeutung und gewinnen weiter an Bedeutung.

Im Herbst 2016 fiel in den Workshops zum „Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030+“ auf, dass die Entwicklungsplanung im Kultur- und Schulbereich in diesem Konzept nur sehr am Rande eine Rolle spielt. Während im aktuell veröffentlichten „Statusbericht“ die Kultur in Wiesbaden nun als ein Thema von sieben „Themen der Stadt“ beschrieben wird, sucht man entsprechende Ausführungen zum Hochschul- und Schulstandort Wiesbaden vergeblich.

Der Ausschuss wolle beschließen:

Der Magistrat möge dafür Sorge tragen, dass im weiteren Verlauf der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts die Entwicklungsperspektive der Bildungseinrichtungen Eingang findet, so dass bei konkreten Planungen in der Stadt die Entwicklung der Bildungseinrichtungen besser berücksichtigt wird, als dies in der Vergangenheit geschehen ist.