001-17-03-30-ÄA-II-TOP-13-Koordinierungsstelle-schaffen.pdf (67 Downloads)

Die Einrichtung einer Koordinierungsstelle mit Hotline der Stadt Wiesbaden zur Information und Weiterleitung an die entsprechenden Fachbereiche/Fachleute ist die zentrale Forderung der „Lobby für FlüchtlingshelferInnen“ in Wiesbaden. Dies geht auch aus dem Integrationskonzept klar hervor, das die Bedürfnisse für die Koordinierung des bürgerschaftlichen Engagements auflistet.

Dennoch soll dieses vorrangige Bedürfnis der Flüchtlingshelfer auf unbestimmte Zeit verschoben werden. So heißt es auf Seite73 es „soll zunächst abgewartet werden“, ob die Aufgaben vom Projekt „Netzwerk Bildung für Neuzugewanderte“ und dem Freiwilligenzentrums mit geleistet werden können.

Angesichts der dauernden Überlastung des Freiwilligenzentrums und der Fülle von Fragestellungen, die eine Vielzahl von Themen betreffen, von Gesundheit über Wohnen, Bildung usw. halten die Flüchtlingshelfer diesen Verweis für völlig ungenügend.

In einem Offenen Brief an die Stadtverordneten vom 25.03.2017 warnt die Initiative „Lobby der FlüchtlingshelferInnen Wiesbaden“, die Stadt plane, „ihre zentrale Forderung im Integrationskonzept auszubremsen.

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge deshalb beschließen:

Eine Koordinierungsstelle mit Hotline der Stadt Wiesbaden zur Information und Weitervermittlung an die entsprechenden Fachbereiche und Fachämter ist einzurichten. Die Details werden in Zusammenarbeit mit der Lobby der FlüchtingshelferInnen erarbeitet.