Integrationskonzept verbessern

Die LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden (L&P) fordert eine Koordinationsstelle für ehrenamtliche Helfer*innen von Geflüchteten als Teil des Integrationskonzepts. Damit unterstützt Sie die “Lobby für FlüchtlingshelferInnen Wiesbaden”. Darüber hinaus plädiert die Fraktion L&P für eine Verbesserung der Wohnsituation von Geflüchteten.

In der heutigen Sitzung des Stadtparlaments forderte die Fraktion L&P eine Koordinationsstelle mit Hotline für ehrenamtliche Helfer*innen von Geflüchteten als Teil des Integrationskonzepts. Die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion L&P, Aglaja Beyes, erklärt die Notwendigkeit dafür: “Ehrenamtliche sind bei ihrer Arbeit auf Informationen angewiesen. In Wiesbaden müssen mehr als 90 Initiativen und Projekte zu dem Thema vernetzt werden. Die Helfer*innen leisten wichtige Arbeit und haben Unterstützung verdient.” Die Initiative „Lobby der FlüchtlingshelferInnen Wiesbaden“ fordert eine solche Koordinierungsstelle seit Sommer 2016.

Die planungspolitische Sprecherin der Fraktion L&P, Brigitte Forßbohm, fordert zudem eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Thema Wohnen beim Integrationskonzept. “Das Thema Wohnen für Geflüchtete war nicht Teil des Verfahrens zur  Bürgerbeteiligung im Herbst letzten Jahres”, bemängelt sie. Es werde zwar ein Bedarf an 1500 Wohnungen festgestellt. Ein Konzept, wie dieser Bedarf für – alte und neue – unterversorgte Wiesbadener*innen in absehbarer Zeit gedeckt werden könnte, fehlt jedoch. “Für die Fraktion L&P kann die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften immer nur ein kurzfristiges Mittel sein. Um langfristige und soziale Lösungen zu finden und eine dezentrale Unterbringung zu erreichen, muss die Zivilgesellschaft eingebunden werden.”

Aglaja Beyes
Migrationspolitische Sprecherin

Brigitte Forßbohm
Planungspolitische  Sprecherin

LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden

 

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