001-17-03-30-ÄA-I-TOP-13-Integrationskonzept-für-geflüchtete-Menschen-in-Wiesbaden.pdf (69 Downloads)

Eine zeitlich unbegrenzte Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften ist in vielerlei Hinsicht problematisch. Vor allem den Bedürfnissen und Rechten geflüchteter Kinder kann dort nicht Genüge geleistet werden, wenn sie in einer eigentlich nicht kindgerechten Umgebung – und das für viele Monate oder sogar Jahre leben müssen. (Vergleiche UNICEF-Studie „Kinder im Wartezustand“) Das Zusammenleben mit vielen fremden Menschen auf engem Raum, mangelnde Privatsphäre und fehlende Rückzugsorte, ein hoher Lärmpegel und schwierige hygienische Bedingungen haben negative Auswirkungen auf das Wohlergehen der Kinder, aber auch der Erwachsenen.

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge deshalb beschließen:

Auf S. 11 des Integrationskonzepts unter Punkt „2. Wohnungsversorgung“ wird ein weiterer Punkt mit dem Satz eingefügt:

„Ziel ist eine zeitnahe dezentrale Unterbringung in Wohnungen.“

 

Auf Seite 12 unten wird bei „Beteiligte / zu Beteiligende“ zu „2. Wohnungsversorgung“ nach „… private Investoren“ eingefügt:

„… Flüchtlingshilfe- und Wohnhilfeinitiativen sowie ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen.

 

Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen, wo eine zentrale Stelle für die „Beteiligten / zu Beteiligenden“ bei der Schaffung und Suche dezentraler Wohnungen eingerichtet werden kann.“