057-16-12-01-A-Sachstand-Schulentwicklungsplan-2016-2021.pdf (145 Downloads)

Im Dezember 2015 wurde von der Stadtverordnetenversammlung ein Schulentwicklungsplan für den Zeitraum 2016-2021 beschlossen, der dem Hessischen Kultusministerium zur Genehmigung vorgelegt wurde. Die nach über fünf Jahren notwendige Aktualisierung sieht auch die Gründung einer neuen dreizügigen Grundschule für die Innenstadt sowie mehrere schulorganisatorische Änderungen vor, die schon seit Längerem als notwendig erachtet werden, um die Entwicklung der betroffenen Schulen im Interesse der Schülerinnen und Schüler und der Lehrerkollegien positiv zu gestalten. So sollte die Wolfram-von-Eschenbach-Schule zum Schuljahr 2016/17 eine Mittelstufenschule werden, die Heinrich-von-Kleist-Schule zu einer IGS und damit zusammenhängend die Vierzügigkeit der Wilhelm-Leuschner-Schule festgesetzt werden. Die Umwandlung der Heinrich-von-Kleist-Schule in eine IGS war sogar bereits vor Jahren vom Hessischen Landtag beschlossen worden. Nach fast einem Jahr liegt immer noch keine Genehmigung seitens des Hessischen Kultusministeriums vor, ohne dass dafür nachvollziehbare Gründe angegeben werden. Die schnelleren Veränderungen in der Schullandschaft erfordern deutlich kürzere Genehmigungsverfahren. Es sollte auch überlegt werden, ob der Rhythmus der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans verkürzt wird.

Der Ausschuss wolle deshalb beschließen:

Der Magistrat möge sich – auch schriftlich – an das Hessische Kultusministerium wenden mit der Aufforderung, den seit Dezember 2015 ihm vorliegenden Schulentwicklungsplan nun endlich zu genehmigen. Dabei soll mit Nachdruck die Notwendigkeit einer jeweils aktuellen Schulentwicklungsplanung betont werden. Es sollte geprüft werden, ob künftig der Schulentwicklungsplan in einem 3-jährigen Rhythmus fortgeschrieben wird statt in einem 5-Jahres-Plan.